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Mi, 8. Mai 2013
3. Thüringer Kabarett Treffen in Gößnitz
Die Thüringer Kabarett-Szene trifft sich wieder im ostthüringischen Gößnitz. Vom 23.-26. Mai kann man beim 3. Thüringer Kabarett Treffen über 30 Kabarettisten, 15 satirische Programme auf einer Bühne an 3 Abenden und einem Morgen erleben.
Nahezu alle Kabarettisten und Kabarettensembles, die in Thüringen wohnen bzw. ihren Wirkungskreis haben, versammeln sich Ende Mai wieder im Kabarett Nörgelsäcke. Dabei war für die Organisatoren dieses einmaligen Festivals nicht entscheidend, ob es sich um Amateure oder professionell arbeitende Kabarettisten handelt, ob es Solisten, Duos oder Ensembles sind, ob der Schwerpunkt bei Comedy, politischem, literarischen Kabarett oder Musikkabarett liegt. Die Kabarettisten werden jeweils einen 20-30minütigen Beitrag aus ihrem aktuellen Programm auf der Bühne präsentieren.
Start ist am Donnerstag, 23. Mai, 20 Uhr mit Renate Coch aus Saalfeld und ihrem Programm „Cochmopoliton“, aus Erfurt kommt das Kabarett „Die Arche“ und das „Lachgeschoss“ und aus Rudolstadt der Eulenspiegel-Autor Mathias Biskupek. Durch den Abend werden Carsten Heyn und Markus Tanger vom Kabarett Nörgelsäcke führen.
Am Freitag können sich die Zuschauer auf ein Gastspiel des Geraer Kabarett Fettnäppchens freuen, die Ausschnitte aus „Die Ordnung ist männlich“ auf die Bühne bringen werden. Roswitha Höfer aus Kahla und Comedian Vicki Vomit aus Erfurt sind zu erleben und aus Südthüringen reist der Musikkabarettist Clemens-Peter Wachenschwanz an.
Die „Skatbrüder“ aus Vacha und das Kabarett Anakonda (Apolda) haben sich für den Samstag, 25.5., angekündigt, das Musikkabarett „Kalter Kaffee“ ist dabei und mit den „Spitzenpensionären“ aus der Landeshauptstadt gibt sich auch ein Seniorenkabarett die Ehre.
Der Kabarettbrunch „Zwischen Frühstück und Hähnchenbrust“ am Sonntag ist bereits ausverkauft.
Kartenvorverkauf für alle Vorstellungen im Kabarett Nörgelsäcke im Fotohaus Engemann Gößnitz, Tel. 03449321645. Die Abendkasse ist an Veranstaltungstagen ab 18.30 Uhr über 034493-72580 zu erreichen.
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Sa, 20. April 2013
Veranstaltungstechniker gesucht
Das Kabarett Nörgelsäcke sucht zur Verstärkung seines Teams einen Veranstaltungstechniker. Aufgabe ist die Betreuung der Licht- und Tontechnik während der Veranstaltungen im Kabarett Nörgelsäcke in Gößnitz und im Kabarett-Theater Lachmöwe auf Rügen sowie bei Gastspielen des Ensembles. Ferner zählt dazu die Vor- und Nachbreitung der Vorstellungen und die Unterstützung der Kabarett-Gastronomie. Die Vollzeitstelle ist ab sofort zu besetzen. Bewerbungen bitte an: Kabarett Nörgelsäcke, z.H. Markus Tanger, Dammstraße 3, 04639 Gößnitz oder per eMail an Kabarett-Noergelsaecke.de
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Di, 30. Okt. 2012
Kritik zu "Gelduntergang" in der OVZ 30.10.2012
Mit Wortwitz in den Gelduntergang
Gelungene Premiere der Gößnitzer Nörgelsäcke
Von Doreen Schellenberg. Ja, es gibt viel zu nörgeln in Deutschland. Schließlich ist die Schuldenkrise in den Portemonnaies aller angekommen. Und wenns um die guten Moneten geht, können auch die Gößnitzer Nörgelsäcke richtig gut spotten und schimpfen. Mit der Premiere „Gelduntergang“ luden sie am Sonnabend das Publikum in die Irrungen und Wirrungen der Finanzkrise. Natürlich ging es zu Beginn erst einmal seriös zu. Schließlich mussten die Banker auch selbst zu Wort kommen, wenn sich alles um die guten Monten dreht. Gekonnt bissig und witzig lieferten sich Markus Tanger und Carsten Heyn als jene Bankangestellten eine Debatte, ob die Welt nun ohne Geld auskommen muss oder nicht. Egal ob bei den Anlegertypen, die sich in Feigling, Wermut und Mumm einteilen ließen, oder der Einteilung der Bankkunden in zwei Klassen – die beiden Kabarettisten näherten sich der Thematik frech und wortgewandt. Als Heyn beteuerte, dass es den Deutschen doch gut gehe und die Rezession irgendwann vorübergehen würde, konterte Tanger mit den Worten: „Das Geld geht unter, wie damals die Titanic. Gluck, gluck, gluck.“ In diesem Tempo ging es weiter: Das Misstrauen gegenüber der eigenen Bank, die Raffgier des deutschen Staates und die Diskussion über das Konjunkturpaket wurden selbstverständlich mit bissigen Kommentaren abgehakt. Immer wieder legten Tanger und Heyn die Finger tief in die Wunden der Sparpolitik und Preissteigerungen. Ein paar Spekulationen über die zukünftige Entwicklung komplettierten den Monetenrausch. In Zukunft wird das Vermögen nämlich auf Strichcodes gespeichert und vielleicht auch das eine oder andere Zwei-Euro-Stück für einen Euro verkauft. Das jedenfalls hatte Tanger vor, um das Publikum einzubeziehen, wenn mal keine Überweisungsscheine durch die Luft flogen. Zwischendurch schlichen die beiden Kabarettisten als Otto-Normal-Bürger über die Bühne. Frau Schulze machte sich dann am Geldautomaten zu schaffen, und Horst Schlicht betrat die Bank, bei der er seit 36 Jahren Kunde ist, um einmal zu sehen, ob sein Geld noch da ist. Spätestens hier war die Beherrschung beim letzten Zuschauer vorbei, und ein paar Lachtränen mussten unterdrückt werden. Wenn sie nicht schon längst flossen, als Micha Kreft auf die Tasten seines Klaviers schmetterte und dabei die stetige Verteuerung der Welt besang. Die Brötchen, die Busfahrkarte, die Fernsehgebühren und sogar die Plastetüten im Supermarkt fallen dem Preisstrudel zum Opfer. Musikalisch klagte er der breiten Zuhörerschaft sein Leid: „Warum um alles in der Welt wollen die alle nur mein Geld?“ Wer darauf nach dem Programm keine Antwort hatte, war nach den gut eineinhalb Stunden voller eloquenter und witziger Einlagen selbst schuld. Oder muss am Freitag zu nächsten Premiere kommen. Dann dreht sich bei Bettina Prokert und Maxim-Alexander Hofmann nämlich alles um den Konsumrausch. „Des Wahnsinns fetter Beutel“ läuft um 20 Uhr.
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Mi, 27. Juni 2012
500 EUR an Kirchenbauverein übergeben
Am 23. Juni fand im ausverkauften Gößnitzer Pfarrhof die "Sommernacht des Kabaretts" statt. Neben den Ensemblemitgliedern der Nörgelsäcke erfreuten das Musikkabarett "Kalter Kaffee" (Erfurt) und Norbert Schultz (Berlin) die Zuschauer mit Ausschnitten aus ihren aktuellen Programmen. Der Förderverein des Evang. Kindergartens sorgte mit Rostern, Nörgelburgern und Getränken für das leibliche Wohl der Gäste.
Die Kabarettisten spendeten einen Teil ihrer Gage und überreichten Peter Weiske, dem Vorsitzenden des Kirchenbauvereines, 500,- EUR für die weitere Sanierung der Gößnitzer Stadtkirche.
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Mi, 23. Mai 2012
Kabarett-Theater Lachmöwe zieht um
Ab 11. Juni ist das Kabarett-Theater Lachmöwe in seiner neuen Spielstätte in der Strandstraße 24-28 zu finden. Das neue Theater befindet sich direkt gegenüber der "alten" Lachmöwe. Freuen Sie sich mit den Lachmöwen auf einen neu erbauten, klimatisierten gemütlichen Theatersaal, in dem man an kleinen Tischen die Programme auf der Bühne verfolgen kann. Und wie gewohnt sorgt das Team der Lachmöwe auch vor und nach der Vorstellung für das leibiche Wohl der Gäste, mit Flammkuchen, Bier, Wein und Cocktails aus der Casablanca-Bar.
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Di, 22. Mai 2012
Sommerkabarett am Quellenhof im Juli
Es ist wieder Zeit fürs Sommerkabarett am Quellenhof Garbisdorf mit dem Kabarett Nörgelsäcke! Vom 13.-15. Juli und 20.-22. Juli heißt es „Faxenklinik – Lachen, wenn der Arzt geht“. Gespielt wird freitags und samstags um 20.30 Uhr, sonntags bereits um 19 Uhr. Eine gastronomische Versorgung erfolgt in bewährter Weise durch Reginas Partyservice vor der Veranstaltung.
Garbisdorf besitzt mit dem Quellenhof einen der schönsten und größten Vierseithöfe der Region. In den vergangenen Jahren haben sich Gemeinde und Heimatverein um eine Komplettsanierung bemüht. Die ist zwar noch längst nicht abgeschlossen, aber die bereits restaurierten Fachwerkgiebel mit dem Hoftor, umgeben von einer Obstwiese und dem Bauerngarten bieten eine einzigartige Kulisse für das Sommerkabarett. Bei Regenwetter findet die Veranstaltung im Saal des Quellenhofes statt. Die Nörgelsäcke haben 2008 erstmalig den Quellenhof als Sommerspielstätte entdeckt und spielen dort seitdem immer an zwei Wochenende im Juli.
Vor der Vorstellung bietet Reginas Partyservice ein leckeres Menü bestehend aus einem Sommersalat mit Thunfisch, Ei, Mais, roten Zwiebeln und Senfvinaigrette, als Hauptgang wird ein gefüllter Schweinebraten mit Ingwer-Karotten und Rucolapüree serviert und als Dessert eine Amarulacreme mit Rumkirschen.
Karten sind im Vorverkauf im Fotohaus Engemann in Gößnitz, Tel. 034493-21645, bei der Verwaltungsgemeinschaft Wieratal und der Tourist-Info Altenburg erhältlich. Restkarten gibt es an der Abendkasse (Tel. 034493-72580).
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Mo, 26. März 2012
Lachmöwe präsentiert sich auf Rügen-App
Die Zeiten, in denen Reiseführer Eselsohren bekamen, zusätzlichen Platz im Gepäck brauchten und am Ende des Urlaubs schon fast nicht mehr aktuell waren, sind vorbei. Moderne Reiseführer werden aufs Smartphone geladen, erhalten regelmäßige Updates und passen auch ins Handgepäck. Ab sofort lässt sich so auch Deutschlands größte Insel einfach „in die Tasche stecken“: Die kostenlose Rügen-App für das iPhone von Apple stellt mit über 1.500 einzelnen Informationen die Insel und ihre Freizeitmöglichkeiten vor. Natürlich ist das Kabarett-Theater Lachmöwe mit dabei!
Mehr Infos bei ruegen.de
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Mo, 21. Nov. 2011
Interview über die Premiere "Lehrer und andere Irrtümer" am 21.11. in der OTZ
Herr Tanger, warum widmen Sie die dritte Premiere der Spielzeit den Lehrern?
Naja, nicht nur den Lehrern. Es geht um Bildungspolitik, um Schüler und Schulen und natürlich auch um Lehrer. Über den "Bildungsstandort Deutschland" ist in den vergangenen Jahren sehr viel diskutiert worden und da gibt es sehr viele Themen, die man auf eine Kabarettbühne bringen sollte. Dass Kanzlerin Merkel mit ihren Überlegungen zur Neugestaltung des Schulwesens uns drei Tage vor der Premiere noch einen brandaktuellen Bezug lieferte, war natürlich spitzenmäßig. Aber die Politik arbeitet uns in den letzten Wochen und Monaten sowieso sehr gut zu.
Warum sind Lehrer so unbeliebt?
Jeder kann sich aus seiner Schulzeit mindestens an einen Lehrer erinnern, der sagen wir es mal vorsichtig etwas speziell war. Das prägt natürlich für das ganze Leben. Jemand, der korrigiert und kritisiert, ist selten beliebt.
Warum müssen Sie eine Lanze für die Lehrer brechen?
Lehrer sind auch nur Menschen und haben es nicht leicht. Sie müssen Wissen vermitteln, Entertainer und Dompteur zugleich sein. Es gibt viele, die das hervorragend beherrschen. Letztendlich sind gute Pädagogen wichtig für die Zukunft der Region und man sollte wirklich alles unternehmen, um fähige Pädagogen an die mitteldeutschen Schulen zu holen bzw. sie dort zu halten. Wenn allerdings in den "gebrauchten" Ländern eine bessere Bezahlung und eine Verbeamtung winken, kann man es ihnen nicht verübeln, wenn sie der Heimat den Rücken kehren. Aber das ist ja auch bei anderen Berufsgruppen ähnlich.
Mit welchen Klischees räumen Sie auf?
Im Kabarett werden in erster Linie Klischees bedient. Daran wollen wir uns doch bitte schön auch halten: Natürlich sind in unserem Programm die Lehrer ständig überfordert (Stichwort: Burnout), die Schüler sind blöd und die Eltern überambitioniert, wenn es um die Förderung ihres Sprößlings geht. Das Witzige im Kabarett entsteht ja dann, wenn man diese Vorurteile auf die Bühne bringt und damit spielt.
Wieviel persönliche Schulerfahrung fließt in das Stück ein?
Natürlich alles, was man in insgesamt 12 Schuljahren an der Ernst-Thälmann-Oberschule und dann am Staatlichen Gymnasium erlebt hat. Mit Micha Kost vom Hallenser Kabarett Kiebitzensteiner haben wir sogar einen echten Lehrer auf der Bühne stehen, obwohl er mittlerweile seit vielen Jahren nicht mehr unterrichtet.
Die Vorstellung ist sehr beliebt. Haben weihnachtsfeiernde Lehrer noch eine Chance auf einen kollektiven Besuch des Stücks?
Bei den Vorstellungen von "Lehrern und anderen Irrtümern" wird es eng, es gibt wirklich nur noch ein paar einzelne Plätze. Für Weihnachtsfeiern bei uns im Kabarett haben wir nur noch am 16. Dezember bei "Am Besten nichts Neues" freie Kapazitäten. Aber das Stück wird 2012 noch ganz oft auf dem Spielplan zu finden sein, zum Beispiel am 21. Januar oder am 11. Februar.
Martin Gerlach / 21.11.11 / OTZ
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Mi, 19. Okt. 2011
Bericht über die Premiere der "Faxenklinik"
(Osterländer Volkszeitung, 18.10.2011) Dass am Samstagabend bei den Nörgelsäcken mit Apothekern und Mitarbeitern aus dem Klinikum Werdau zwei Gruppen mit Medizinern gebucht hatten, war kein Wunder. Denn im neuen Programm geht es um die, die mit Gesundheitsreform, Ärztemangel und immer strengeren Sparkursen tagtäglich zu tun haben. Mit "Faxenklinik - Lachen, wenn der Arzt geht", trafen Markus Tanger und Thomas Puppe über 90 Minuten den Nerv des Publikums. Kein Wunder, haben die Kabarettisten für dieses, von Enrico Wirth am Klavier begleitete Programm, doch gründlich recherchiert. "Ärztemangel ist ein deutschlandweites Problem, besonders im ländlichen Raum", so Tanger und spielte damit auf seine Heimatstadt Gößnitz an, wo sich erst kürzlich ein Allgemeinmediziner altersbedingt zur Ruhe setzte, ohne einen Nachfolher gefunden zu haben. Und in Baabe an der Ostsee, dem Sommerspielort der Gößnitz Nörgelsäcke, ist der zuständige Arzt mittlerweile schon 73 Jahre alt, macht aber mangels eines Nachfolgers weiter. Tanger und Puppe machen daraus ein treffendes Bild: der in die Jahre gekommene Arzt nutzt sein Stethoskop als Hörgerät beim Gespräch mit seinem Assistenten. Lacher im Saal, ja so kanns durchaus gehen. Auch die beiden Pharmavertreter, die sämtliche Klischees von regelrecht aufdringlichen Haustürverkäufern zu erfüllen schienen, wurden im Rund als wohl bekannt aufgenommen. Die Nörgelsäcke haben mit diesem Zweimann-Programm den Nerv des sehr fachkundigen Premierenpublikums getroffen wie der herzliche Beifall am Schluss bewies. Inzwischen hat es sich in Fachkreisen sogar schon herumgesprochen, dass man mit dem Gößnitzer Kabarett lachen kann, wenn der Arzt geht. Demnächst steht das Programm vor Mitarbeitern einer Krankenkasse und ein anderes Mal als Rahmen-Event einer Mediziner-Tagung auf dem Plan.
WEGEN DER GROSSEN NACHFRAGE GIBT ES EINE ZUSATZVORSTELLUNG DER FAXENKLINIK: So, 11.12., 20 Uhr im Kabarett Nörgelsäcke!